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20 Diktate für Klasse 2,3 und 4

mit Übungsblättern 
in Lateinischer / Vereinfachter Ausgangsschrift

als WORD-Dateien
Die Diktate verwenden die Pelikan-Schulschriften.



Die Diktate können nur von Lehrern und Schulen bestellt werden. Bitte beachten Sie dabei, dass ausreichende
PC-Kenntnisse zur Schriftinstallation vorhanden sind.



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Alle Diktate und Arbeitsblätter wurden in der Praxis entwickelt  und erprobt.

Diktat Klasse 4   Übungsblatt "Unreife Pflaumen"  

Verschiedene Themenkreise sind bei dieser Diktatsammlung berücksichtigt:

- Diktate mit jahreszeitlichem Bezug
- Diktate mit sachkundlichem Bezug
- Diktate mit Bezug zur Umwelt der Kinder

Das erste Arbeitsblatt enthält den Diktattext in Druckschrift und Schreibschrift.


Das zweite Arbeitsblatt (Querformat) enthält weitere Übungen ohne Text:  

-          Rätselwörter-Buchstabensalat
         (synthetischer Aufbau des Wortes)
-          Wiederholung der Wortarten
-          Einzahl/Mehrzahl
-          Silbentrennung, Wiederholung der Regel
-          Wiederholung der Rechtschreibregeln




Klasse 4   Diktat Nr.1

Das Laub im Herbst

Das Laub im Herbst fällt auch an völlig windstillen Herbsttagen von den Bäumen. Warum ist das so? Zwischen Zweig und Blattstiel bildet sich schon im Sommer ein Korkgewebe. Am Ende des Sommers zerfällt das Blattgrün. Dadurch verfärbt sich das Laub. Das Blatt wird nicht mehr mit Nährstoffen versorgt, da die Zellen des Korkgewebes absterben. Nun reicht das eigene Gewicht des Blattes aus, um es vom Ast zu lösen. Es segelt langsam zu Boden.

(75 Wörter)

Klasse 4   Diktat Nr.2

Die Sonnenblume

Weit leuchten die großen Blütenkörbe der Sonnenblumen. Es sind Körbe, die viele Blüten enthalten. Am Rande des Korbes stehen die hellgelben, zungenförmigen Blüten, im Inneren die gelbbraunen Röhrenblüten. Aus den Blüten werden hellgraue Samen, die viel Öl enthalten und daher von den Vögeln gern gefressen werden. Aus den Samen werden aber auch Speiseöl oder Margarine hergestellt. Die Sonnenblume kann bis zu drei Meter hoch werden. Sie wendet den Blütenkorb immer der aufgehenden Sonne zu, daher ihr Name.

(79 Wörter)

Klasse 4   Diktat Nr.3

Fuchs und Gans

Ein Fuchs fängt eine Gans und will sie gleich verzehren. Die Gans bittet jedoch, vor ihrem Ende noch mal tanzen zu dürfen. Der Fuchs ist einverstanden. Sofort breitet die Gans ihre Flügel aus und beginnt, vor dem Fuchs zu tanzen, wie es Gänse tun, bevor sie anfangen zu fliegen. Nachdem sie eine Weile getanzt hat, fliegt sie davon. Da hat der Fuchs das Nachsehen. Er sagt: "Vor dem Essen darf bei mir niemand mehr tanzen!"

(79 Wörter)

Klasse 4   Diktat Nr.4

Till als Lehrer

Einmal arbeitete Till Eulenspiegel als Hilfslehrer. Eines Tages kam der Herzog und hörte in Tills Klasse beim Unterricht zu. Bei jeder Frage meldeten sich alle Schüler, und immer kam eine richtige Antwort. Sehr zufrieden verabschiedete sich der Herzog. Der Rektor glaubte jedoch, dass Till einen Trick angewendet hatte und wollte das Geheimnis erfahren. Bereitwillig gab Eulenspiegel Auskunft: "Auf jede Frage meldeten sich alle Kinder. Wer die rechte Hand hob, wusste eine Antwort. Die Linkshänder durften nicht gefragt werden!"

(81 Wörter)

Klasse 4   Diktat Nr.5

Eine kurze Krankheit

Es ist acht Uhr. Mutter ruft ganz aufgeregt: "Es ist höchste Zeit, Petra! Du musst aufstehen!" Petra jammert: "Mir tut alles weh: der Hals und die Ohren, der Kopf und auch der Bauch." Mutter sieht sich die seltsame Kranke genau an. Sofort weiß sie, was los ist. "Schade, wir wollten doch heute ins Kino fahren und danach Eis essen gehen." Langsam und vorsichtig setzt Petra einen Fuß aus dem Bett und stottert: "Mutti, ich glaube, mir geht es schon wieder besser."

(84 Wörter)

Klasse 4   Diktat Nr.6

Unreife Pflaumen

Max ist bei seiner Tante zu Besuch. Er sieht, dass der Pflaumenbaum im Garten schon Früchte trägt. Schnell rennt er zum Baum. Er weiß aber nicht, wie er die Pflaumen herunterbekommen soll. Der Baumstamm ist viel zu hoch. Er rüttelt und schüttelt den Baum, dabei fallen einige Pflaumen auf die Wiese. Max sammelt sie auf und isst die grünen Pflaumen. Nach einer Weile wird ihm schlecht. Er hat Durchfall mit starken Bauchschmerzen. Max weiß jetzt, dass er nie wieder unreife Früchte essen wird.

(85 Wörter)

Klasse 4   Diktat Nr.7

In Gedanken

Täglich fährt ein älterer Herr mit dem Bus in die Stadt. Auch heute steigt er wieder ein und geht zu einem freien Platz. Hut und Schirm hängt er an den Haken, setzt sich und liest die Zeitung. Als er am Ziel ankommt, sind die anderen Leute schon ausgestiegen. Er nimmt Hut und Schirm und guckt aus dem Fenster. Die Sonne scheint, und er denkt: "Gut, dann kann ich den Schirm heute zu Hause lassen." Er stellt ihn in die Ecke und steigt aus.

(85 Wörter)

Klasse 4   Diktat Nr.8

Advent

Advent heißt Ankunft. Jedes Jahr im Dezember beginnt die Adventszeit, die uns alle an die Geburt des Jesuskindes erinnern soll. Die Leute hängen nun überall Kränze auf. In unserem Klassenraum hängt auch ein großer Adventskranz mit vier roten Kerzen und Schleifen. Ein paar vergoldete Tannenzapfen schmücken den Kranz. Jeden Montag zünden wir eine neue Kerze an. Am letzten Montag brennen alle vier Kerzen. Bis zum Weihnachtsabend dauert es jetzt nicht mehr lange. Wir können es kaum noch erwarten. Hoffentlich erfüllen sich dann unsere Wünsche.

(85 Wörter)

Klasse 4   Diktat Nr.9

Die Leseratte

Immer wenn Karin etwas Zeit hat, sitzt sie mit einem Buch in der Ecke und liest. Man darf sie dann nicht stören. Stundenlang kann sie sich in ein Buch vertiefen, was ihr richtig gefällt. Mutter nennt sie immer: "Meine kleine Leseratte." Wenn ihre Geschwister sie beim Lesen unterbrechen, schimpft sie mit ihnen. "Lasst mich bloß in Ruhe! Wagt das nicht noch einmal!" Wenn jedoch ihre Eltern rufen, legt Karin das Buch lieber zur Seite, sonst könnte es noch Ärger geben. Da hört der Spaß auf.

(87 Wörter)

Klasse 4   Diktat Nr.10

Der Drachen

Die Kinder haben in der Schule einen Drachen gebaut. Uli nimmt seine kleine Schwester Julia mit, um den Drachen steigen zu lassen. Am Stadtrand wollen sie es probieren. Bei dem starken Wind fliegt der Drachen sofort. Uli und Julia halten die Schnur abwechselnd. Da gibt es auf einmal einen Ruck. Die Schnur ist gerissen, und der Drachen fliegt davon. Auf der anderen Seite vom Fluss verschwindet der Drachen hinter einer Wand. Uli ist so traurig, doch Julia tröstet ihn: "Vati baut mit dir bestimmt einen neuen Drachen."

(88 Wörter)

Klasse 4   Diktat Nr.11

Der gute Rat

Neun Freunde gingen an einem Samstag spazieren. Nach einer Weile sagte einer: "Ich muss einmal zählen, ob wir noch alle da sind. Ich bin ich, eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht. Da müssen wir also einen verloren haben!" Alle erschraken, weil einer fehlte. Sie zählten noch einmal, kamen aber wieder nur bis acht. Schließlich kam ein Fremder daher. Er gab ihnen den Rat, sie sollten alle einmal ihre Nasen in den Sand stecken und dann die Löcher zählen. Sie taten es. Es waren neun Löcher.

(90 Wörter)

Klasse 4   Diktat Nr.12

Osterzeit

In der Osterzeit ist es in der Schule immer besonders schön. Im Klassenraum steht eine große Vase mit blühenden Zweigen. Wir tuschen im Kunstunterricht einen braunen Osterhasen. Er sitzt neben einem Osternest mit vielen bunten Eiern. Auch unsere Fenster werden mit österlichen Fensterbildern geschmückt. Unsere Lehrerin bringt jedes Jahr ein Ostergedicht mit, das wir dann immer schön abschreiben, verzieren und auswendig lernen. In Religion lernen wir, dass Jesus am Karfreitag gekreuzigt wurde und Ostern wieder auferstanden ist Auch daran sollen wir denken. Auf die Osterferien freuen wir uns schon alle.

(91 Wörter)

Klasse 4   Diktat Nr.13

Der erste Schnee

Endlich schneit es. Die Kinder können im Unterricht kaum noch aufpassen. Bei Schulschluss stürmen alle nach draußen. Dort gibt es erst einmal eine tolle Schneeballschlacht. Nun laufen alle Kinder nach Hause zum Essen. Anschließend müssen noch die Hausaufgaben erledigt werden. Danach wird draußen getobt und gespielt. Susi und Peter wollen einen Schneemann bauen. Sie rollen drei Kugeln und stellen sie aufeinander. Auf den Kopf setzten sie einen alten Kochtopf. Für die Augen und den Mund nehmen sie kleine Steine, für die Nase hat Mutti eine Möhre spendiert. Winter ist toll!

(93 Wörter)

Klasse 4   Diktat Nr.14

Der Schmetterling

Fast zu allen Tageszeiten kann man im Sommer Schmetterlinge sehen. Auf den blumigen Wiesen flattern die bunten Tagfalter von Blüte zu Blüte. In der Dämmerung fliegen die schnellen Schwärmer zu den Blüten, die erst am Abend stark duften. Alle Schmetterlinge haben vier große Flügel, die dachziegelartig mit Schuppen bedeckt sind. Ihre Nahrung ist der süße Blütensaft. Sie nehmen ihn mit einem Saugrüssel auf. Zu den bekanntesten Schmetterlingen bei uns gehören: Zitronenfalter, Tagpfauenauge und Nachtpfauenauge. Wenig Freude haben wir an den Kleinschmetterlingen, den Kleidermotten. Die Raupe der Motte frisst Löcher in Wollkleidung.

(93 Wörter)

Klasse 4   Diktat Nr.15

Igel

Diesen drolligen Gesellen sieht der Gärtner gern. Der Igel frisst schädliche Insekten, Mäuse und Schnecken. Er wagt sogar den Kampf mit Schlangen. In der Nacht geht er auf Nahrungssuche. Sein Stachelkleid gibt ihm den besten Schutz. Wenn Gefahr droht, rollt er sich zusammen. Dann ist er eine kleine Kugel voll spitzer Stacheln. Mit den Stacheln spießt er mitunter Laub, Moos und Fallobst auf und trägt es in seinen Schlupfwinkel und in sein Winterquartier. Wer im Herbst für die Igel einen Laubhaufen zum Überwintern geschaffen hat, hat im Frühling vielleicht eine Igelfamilie im Garten.

(94 Wörter)

Klasse 4   Diktat Nr.16

Ein unheimlicher Abend

Tina und Björn sind allein zu Hause. Sie liegen im Bett und erzählen sich Geschichten. Ihre Eltern sind ins Kino gegangen. Plötzlich klopft es am Fenster. Die beiden Kinder bekommen einen großen Schreck. Es klopft schon wieder. Tina flüstert: "Da muss jemand hochgeklettert sein. Vielleicht ist es ein Einbrecher! Ich habe Angst!" Wieder klopft es. Jetzt hören sie eine Stimme rufen: "Öffnet ihr bitte?" "Das ist Papa!" ruft Björn erleichtert. Schnell ziehen sie den Vorhang weg und sehen ihre Eltern. Sie hatten den Schlüssel vergessen. Weil die Klingel nicht ging, mussten sie Steine hochwerfen.

(97 Wörter)

Klasse 4   Diktat Nr.17

Lumpi

Eines Tages brachte meine Tante einen jungen Dackel in einem Körbchen mit. Er sah mit seinen krummen Beinen, seinen kleinen Schlappohren und seinen glänzenden Äuglein ganz putzig aus. Ich strich ihm voller Freude über sein rotbraunes Fell und beschloss, dass er Lumpi heißen solle. Lumpi machte uns viel Freude, aber auch Ärger. Er knabberte zu gerne an der Tapete. Eines Tages war ein großer Riss darin, denn Lumpi hatte einen losen Zipfel erwischt und kräftig daran gezogen. Meine Mutter schimpfte tüchtig. Lumpi ließ den Kopf hängen, kniff den Schwanz ein und kroch unter einen großen Sessel.

(98 Wörter)

Klasse 4   Diktat Nr.18

Der tolle Hut

Frau Müller ist zu einer Konfirmation eingeladen. Dafür kauft sie sich ein lila Kostüm. In einem Schuhgeschäft findet sie auch ein Paar Schuhe im gleichen Farbton. Es ist nur schwierig, einen passenden Hut zu bekommen. Keiner gefällt ihr. Schließlich setzt sie ein tolles Exemplar auf. "Dieser Hut steht mir wunderbar", strahlt sie, "den nehme ich und keinen anderen." "Gewiss", zögert die Verkäuferin, "aber da muss ich erst einmal fragen, ob ich ihn verkaufen darf." "Wie soll ich das verstehen, ist er etwa vorbestellt?" fragt Frau Müller. Die Verkäuferin antwortet: "Das nicht, aber es ist unser Lampenschirm."

(99 Wörter)

Klasse 4   Diktat Nr.19

Ein Ferienerlebnis

Familie Lange macht in diesem Jahr Ferien in den Bergen. Jeden Tag wollen die Eltern wandern. An einem Nachmittag machen sich Steffi und Anne allein auf den Weg zur Burg. Auf einmal entdecken sie eine dunkle Höhle. Anne schaltet ihre Taschenlampe ein, und vorsichtig schleichen die beiden Mädchen hinein. In der Höhle ist es sehr unheimlich. Erschrocken bleiben beide stehen, weil sie ein scharrendes Geräusch hören. Sie lauschen gespannt und wagen kaum noch zu atmen. Ein Schatten kommt immer näher und springt an Steffi hoch. "Ach du bist es!" ruft Steffi erleichtert und streichelt ihren kleinen Hund.

(99 Wörter)

Klasse 4   Diktat Nr.20

Scherben

Letzten Samstag wollte Ina ihren Eltern, die noch schliefen, eine Freude machen. Leise stand sie auf, zog sich an und schlich in die Küche. Zuerst holte sie die Tassen und Teller aus dem Schrank und deckte den Tisch. Die Marmelade stand ganz oben im Schrank. Ina stellte sich auf die Zehenspitzen und streckte sich danach. Aber da passierte es! Mit einem lauten Knall fiel das Marmeladenglas auf den Boden und zerbrach. In diesem Augenblick kam Mutti in die Küche. Sie tröstet Ina: "Sei nicht traurig! Es ist nicht schlimm, dass das Glas kaputt ist. Jetzt wollen wir aber frühstücken."

(100 Wörter)

 

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